Willkommen beim Exzellenzcluster Molecularly Controlled Non-Equilibrium (MCNE)
Die meisten Strukturen und Morphologien in Natur und Technik sind das Ergebnis von Nichtgleichgewichtsprozessen. Diese Prozesse grundlegend zu verstehen und dann zu steuern, um (neue) Materialeigenschaften zu erzielen, stellt eine große wissenschaftliche Herausforderung dar. Nichtgleichgewichtsprozesse werden schon seit langem aus makroskopischer thermodynamischer Sicht studiert. MCNE verfolgt einen komplementären Zugang, der auf molekularer Ebene ansetzt: Wie kann man gezielt bestimmte (meta)stabile Strukturen und Funktionalitäten durch geeignetes Design und intelligente Versuchsführung erzeugen? Wie kann man durch kleine Modifikationen der Moleküle bzw. des experimentellen Protokolls die Eigenschaften des resultierenden Materials kontrollieren? Als Materialbasis sollen Weiche Materialien verwendet werden. Sie eignen sich besonders gut für grundlegende Untersuchungen, da sie auf molekularer Skala "langsam" sind und die Zeitskalen verschiedener Prozesse häufig systematisch und individuell variiert werden können, z. B. durch leichte Änderungen des Molekulargewichts oder der Temperatur.
MCNE knüpft dabei an die materialwissenschaftliche Tradition in Mainz als einem der international führenden Zentren auf dem Gebiet der Weichen Materie an. Im Rahmen des Exzellenzclusters sollen die vielfältigen Mainzer Aktivitäten auf diesem Gebiet in einem "Mainz Advanced Soft Matter Institute" (ASMI) gebündelt werden.
Mitantragsteller: Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P)
Kooperationspartner: Institut für Mikrotechnik Mainz GmbH (IMM)
Auf dem Weg zum Quantencomputer
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